ÜBER DARTS
Dartscheibe
Die Dartscheibe (engl. Dartboard) unterteilt sich in 20 Segmente mit der Wertigkeit 1 bis 20 und den Mittelpunkt Single Bull = 25 und Bull’s Eye = 50 Punkte. Die Felder verteilen sich (im Uhrzeigersinn, beginnend bei 12 Uhr) wie folgt um den Mittelpunkt:
20 - 1 - 18 - 4 - 13 - 6 - 10 - 15 - 2 - 17 - 3 - 19 - 7 - 16 - 8 - 11 - 14 - 9 - 12 - 5.
Diese Reihenfolge wurde 1896 vom englischen Zimmermann Brian Gamlin festgelegt und sollte wahrscheinlich zur Bestrafung von Ungenauigkeit dienen, weswegen neben zweistelligen Zahlen zumeist einstellige Zahlen liegen (zum Beispiel die 20 zwischen 1 und 5). Das Zentrum der Scheibe ist in zwei unterschiedliche Felder unterteilt. Der äußere Ring, das Bull (auch: Outer-Bull oder Single-Bull) zählt 25 Punkte. Der innere Kreis, das Bull's Eye (auch Inner-Bull oder Double-Bull), zählt 50 Punkte. Das Bull’s Eye darf in der Spielvariante Double-Out zum Beenden eines Legs (bzw. zu Spielbeginn mit Double-In) verwendet werden, denn es zählt als Doppel-Feld.
Der innere schmale Ring ist das Triple (im Englischen auch Treble). Trifft ein Pfeil in diesen Bereich, verdreifacht sich der Wert des Feldes. Der äußere schmale Ring (Double) verdoppelt die Punktzahl.
Der Spieler stellt sich hinter der Wurflinie (Oche) auf, um die Pfeile auf die Scheibe zu werfen.
Die Steeldartscheibe besteht aus Sisalfasern. Gelegentlich spricht man auch von Schweineborsten, meint aber damit die afrikanischen Sisal-Fasern und nicht etwa Schweinehaare. Billige Scheiben werden aus Kork oder Papier gefertigt.
Abmessungen [Bearbeiten]
Angaben des DEDSV (Deutsche Elektronik Dart Sportvereinigung e. V.)
- Die Höhe bis zum Mittelpunkt der Dartscheibe ist 1,73 m über dem Boden (1,72 m laut Angabe des DSAB – Deutscher Sportautomatenbund e.V.)
- Der Abstand der Wurflinie (Oche) bis zur Scheibe beträgt horizontal 2,37 m für Steel Darts und 2,44 m für Soft Darts.
- Die American Dart League gibt einen Abstandsbereich an: zwischen 7 Fuß 9 1/4 Inch (2,37 m) und 8 Fuß (2,44 m).
- Das Diagonalmaß (Abstand vom Bull direkt zum Oche) beträgt bei Steel Darts 2,934 m und bei Soft Darts 2,98 m (Angabe DSAB – Deutscher Sportautomatenbund e.V.).
- Seitlicher Abstand der Scheibenmitte zur Wand mindestens 0,90 m, zwischen zwei Scheiben mindestens 1,80 m
- Der Freiraum hinter der Abwurflinie soll 1,25 m betragen.
Abmessungen der Dartscheibe [Bearbeiten]
Nach der Sport- und Wettkampfordnung [4] des Deutschen Dartverbandes:
- Double- und Triple-Ring (Innenmaß) 8 mm
- Durchmesser des Bull’s Eye (Innenmaß) 12,7 mm
- Größe des gesamten Bull (Innenmaß) 31,8 mm
- Entfernung vom äußeren Draht des Doublerings zum Bull 170 mm
- Entfernung vom äußeren Draht des Triplerings zum Bull 107 mm
- Durchmesser des äußeren Rings des Doubledrahts 340 mm
Darts Unsere Darts sind STEELDARTS
- Aufbau eines Dartpfeils
Jeder Spieler hat drei Pfeile, Darts genannt. Darts bestehen aus einer Spitze, dem Barrel, dem Schaft (engl. Shaft) und einem Flight. Letzteres sind schmale Flügel oder auch Blättchen, die den Wurfpfeil auf Kurs halten. Man unterscheidet zwei Arten von Darts: Steel- und Soft-Darts.
- 1 Tip oder Point
Es gibt verschiedene Arten von Points, bestehend aus Kunststoff („Soft“) oder Stahl („Steel“). Man kann ebenfalls aufschraubbare Stahlspitzen für Softdarts erwerben, sogenannte "Conversion Points". Stahlspitzen sind in verschiedenen Längen und Ausführungen erhältlich. Steelpoints sollen in der Regel nicht gespitzt, sondern abgerundet sein. Dies verhindert eine all zu schnelle Abnutzung der Boards und die Darts hängen besser und stabiler im Board, was im Endeffekt wiederum für höhere Scores sorgen kann.
- 2 Barrel
Hier unterscheidet man zwischen „Brass“, „Tungsten“ und „Nickel“. Bei Tungsten Barrels wird der Wolfram-Anteil in Prozent angegeben, je höher die Prozentzahl, desto dünner kann der Barrel bei gleichem Gewicht hergestellt werden, was eine engere Gruppierung auf dem Board ermöglicht. Barrels sind in verschiedenen Formen und Gewichten erhältlich. Außerdem sind noch bewegliche Spitzen (Powerpoint, Hammerhead) erhältlich, welche Bouncer (Abpraller) vermindern sollen. Bewegliche Spitzen passen nur in dafür hergestellte Barrels, da sie ein besonders tief geschnittenes Gewinde erfordern. Neben den normalen Barrels gibt es außerdem die sogenannten M3 Barrels, bei denen die Gewinde außen liegen, dies erzeugt ein höheres Gewicht, der Barrel kann damit noch dünner gefertigt werden. Für M3 Barrels gibt es spezielle Shafts und Spitzen.
- 3 O-Ring
Der O-Ring ist ein kleiner Gummiring, der auf das Gewinde von Aluminium-Shafts aufgesetzt wird und verhindert dass sich die Shafts beim Spielen lösen und so die Stabilität des Darts verringern. Bei Nylon Shafts sind O-Ringe überflüssig da diese sich normalerweise nicht lösen. Anfangs stellten verschiedene Firmen eine Lösung her (Loctite), die das Lösen der Schäfte verhindern sollte, es handelte sich um eine Art Schraubensicherungsmittel. Dies ist aber komplett vom Markt verschwunden.
- 4 Shaft
Shafts existieren in vielen Variationen. Meist verbreitet sind Nylon-Shafts und Aluminium-Shafts. Wichtig bei der Zusammenstellung ist die Länge des Shaft, erhältlich sind Mini (Thumbnails), x-Short, short, medium und long. Ein längerer Shaft dient der besseren Stabilisierung der Flugbahn und verlagert den Schwerpunkt nach hinten. Wirft man Darts so, dass sie im Board leicht nach unten hängen, kann man die nachfolgenden Darts auf die erstgeworfenen "drauflegen".
- 5 Collar
Collars benutzt man nur mit Nylon-Shafts. Es gibt 3 verschiedene Arten, der Zweck ist allerdings immer der gleiche, Collars sollen das Ende des Nylon-Shafts zusammendrücken und somit den Flight fest mit dem Shaft verbinden. Der Collar verhindert ebenfalls die Beschädigung des Shaftes, wenn ein nachfolgender Dart hinten aufschlägt. Am besten geeignet sind die federnden Ringe, da diese den Shaft in jeder Situation wieder zur ursprünglichen Form zurück "moduliert", während feste Ringe nach einiger Zeit bersten oder komplett die Form verlieren.
- 6 Flight
Der letzte Bestandteil des Darts ist der Flight. Flights werden in erster Linie aus Polyester oder Nylon angeboten. Das Entscheidende beim Flight ist dessen Form. Standard-Flights werden von den meisten Spielern benutzt. Die Flächenangaben dienen nur der Orientierung, Flights mit der größeren Fläche haben nicht unbedingt mehr Auftrieb, dies liegt an der kurzen Strecke, die ein Dart zurückzulegen hat. Kite-Flights kommen den Standards näher als Slim-Flights, obwohl sie eine kleinere Fläche haben. Je fester oder dicker die Flights sind, umso besser wird seine Flugbahn. Der Dart gerät nicht so schnell ins trudeln und außerdem bieten solche Flights eine längere Lebensdauer. Am haltbarsten sind Stoff - Flights, diese sind jedoch nur mit Nylon Shafts zu empfehlen. Bei Aluminium-Shafts ist es sehr schwer, einen solchen Flight ohne Beschädigung zu montieren. Sobald ein Flight zu viele Knicke oder Risse und Kerben hat, sollte er ausgewechselt werden.
- 7 Protector
Der Protector wird auf das Ende des Flights aufgesetzt um diesen vor den nachfolgenden Darts zu schützen. Je näher man die Darts aufeinander wirft, umso öfter kommt es vor dass man den folgenden Dart auf den erstgeworfenen wirft und somit Flight und (bei Aluminium) Shaft ruiniert. Durch den Protector prallt der Dart ab und landet in der Regel trotzdem im Board, ohne größeren Schaden zu hinterlassen. Protectors werden in Alu und Nylon hergestellt. Zusätzlich bleibt der Flight schön gespreizt.
Jeder Spieler hat drei Pfeile, Darts genannt. Darts bestehen aus einer Spitze, dem Barrel, dem Schaft (engl. Shaft) und einem Flight. Letzteres sind schmale Flügel oder auch Blättchen, die den Wurfpfeil auf Kurs halten. Man unterscheidet zwei Arten von Darts: Steel- und Soft-Darts.
- Steeldarts
- Steeldarts haben eine Spitze aus Metall und regelgerecht eine Länge von bis zu 30,5 cm bei einem Gewicht von bis zu 50 g. Das Barrel besteht meist aus einer Nickel-Wolfram-Legierung, die ein hohes Gewicht bei einem schmalem Dartkörper ermöglicht. Damit ein Wurf gewertet wird, muss der Dart bis zum Ausrufen der Punktzahl im Dartboard stecken bleiben.
Beim Steeldarts braucht man einen Scorer (Schreiber), der die geworfenen Punkte auf einer Tafel vermerkt und den aktuellen Restscore errechnet. Der Spieler selbst sollte ebenfalls eine gewisse Routine im Rechnen mitbringen, so dass er immer genau weiß, was er als nächstes werfen muss, um das Spiel zum schnellst möglichen Ende zu bringen. Hierfür gibt es auch sogenannte Out-Charts, eine Liste verschiedener Scores und den Möglichkeiten, diese mit 2 oder 3 Darts auf 0 zu setzen. Beispiel: 120 Punkte Rest = T20 20 D20. Steeldarts Spiele beginnen mit 501 Punkten im Single, 701 oder gar 1001 im Team. Jedes Spiel muss mit einem Doppelfeld beendet werden.
- Softdarts
- Beim Automatendart, auch Electronic-Dart (E-Dart) genannt, haben die Darts eine Spitze aus Kunststoff, ihr Gewicht ist auf 18 g begrenzt - die Gesamtlänge darf hier 16,8 cm nicht überschreiten. Die Punkte des Wurfes zählen, sobald sie der Automat registriert hat.
Am meisten gespielt wird beim Automatendart 301 Double out und des Öfteren auch Cricket. Die meisten Automaten beherrschen eine Vielzahl von Spielen. Es gibt sogar welche die neben Triple-Feldern auch noch Vierfach-Felder haben. Letztere sind bei Ligaspielen nicht zugelassen.
Spielvarianten
301/501
Jeder Spieler hat 301 bzw. 501 Punkte. Die Spieler werfen abwechselnd ihre drei Pfeile auf die Scheibe. Die vom Spieler erreichten Punkte werden von den 301 bzw. 501 Punkten abgezogen. Wer zuerst genau null Punkte erreicht, hat gewonnen. Wirft ein Spieler in einer Runde mehr Punkte, als die ihm verbliebenen, um null Punkte zu erreichen, sind seine Würfe dieser Runde ungültig. Dieses nennt man die Bust-Regel (Überwerfen).
Zum Beenden muss der Punktestand immer genau auf Null reduziert werden. Es gibt mehrere Spielvarianten, um das Spiel zu beenden, von denen 'Double Out' die häufigste ist. Bei 'Master-' und 'Double-Out' gilt ein Wurf, der eine Punktezahl von einem Punkt als Rest übrig lässt, als überworfen und wird nicht gezählt.
Die Spielvarianten sind:
- Double Out: zum Beenden muss ein Double-Feld getroffen werden.
- Straight Out: zum Beenden darf ein beliebiges Feld getroffen werden.
- Master Out: wie 'Double Out', zusätzlich darf auch mit einem Wurf in ein 'Triple-Feld' beendet werden.
- Double In: wie 'Double Out', nur muss zusätzlich bei Beginn des Spiels ein beliebiges Double-Feld getroffen werden, erst ab dann zählen die geworfenen Punkte (inklusive des geworfenen Doubles).
Alle Spielvarianten können an vielen Automaten auch als 701 gespielt werden. Wenn bei Spielende der Unterlegene noch keine Restpunktzahl erreicht hat, von der aus er mit drei Darts das Spiel beenden könnte, spricht man gelegentlich auch von Schneider.
Von 301 und 501 gibt es Varianten mit anderen Punktzahlen wie 401, 601, 701, 801, 901 und 1001, die aber nicht so weit verbreitet sind.
Tactics / Cricket / Mickey Mouse [Bearbeiten]
Beim Tactics oder Cricket muss man die Zahlen von 20 bis 10 (regional wird gelegentlich bis 11 gespielt; beim E-Dart 20 bis 15), ein beliebiges Triple, ein beliebiges Double und Bull jeweils dreimal treffen, wobei für die Triples und Doubles nur die zählen, die geschrieben stehen, also 20 bis 10. Der Außenring des Bull (Single Bull) zählt einfach, das innere Feld (Bullseye) zweimal oder als Doppel. Hat man ein Feld bereits dreimal getroffen und trifft es erneut, so bekommt man die entsprechenden Punkte gutgeschrieben, vorausgesetzt der Gegenspieler hat diese Feld noch nicht dreimal getroffen. Es gewinnt derjenige, der als erster alle genannten Felder dreimal getroffen und am meisten Punkte hat.
Dreimal treffen bedeutet hier: dreimal Single oder einmal Single, einmal Double oder einmal Triple.
Beim Mickey Mouse (E-Dart) gelten die Zahlen von 20 bis 15 und Bull, die jeweils drei Mal getroffen werden müssen. Hierbei gibt es noch die Varianten Chance it (der Automat wählt zufällig die 6 Zahlen) und You Pick It (Spieler wählen die 6 Zahlen), die dann von allen Spielern getroffen werden müssen.
Cricket ist auch in Verbindung mit der Option Cut Throat spielbar. Dabei werden die Punkte, die man auf einer der zu treffenden Zahlen wirft, nachdem man diese vorher (oder – im Falle eines Doppel- oder Dreifachtreffers – auch mit diesem Wurf) bereits dreimal getroffen hat, nicht dem werfenden Spieler selbst zugeschrieben, sondern allen anderen Spielern, die das entsprechende Feld noch nicht dreimal getroffen haben. Dies hat zur Folge, dass nicht zwangsläufig derjenige Spieler gewinnt, der zuerst alle Zahlen und Bull je dreimal getroffen hat, sondern derjenige, der alle Zahlen und Bull je dreimal getroffen hat und die niedrigste Punktzahl besitz
Sonstiges:
Berühmte Dartspieler
Unser Vorbild: Phil Taylor The Power – 15-facher Weltmeister (zweimal BDO, 13 mal PDC; zuletzt am 3. Januar 2010 in London, damit der zweite Spieler, der einen Weltmeistertitel in 3 Dekaden erreichte)
- Trina Gulliver Golden Girl – neunfache BDO-Weltmeisterin (2001-2007, 2010, 2011)
- John Part Darth Maple – dreifacher Weltmeister (einmal BDO, zweimal PDC)
- John Lowe Old Stoneface – dreifacher BDO-Weltmeister, hat als erster Spieler in drei verschiedenen Dekaden einen WM-Titel erreicht
- Raymond van Barneveld Barney – fünffacher Weltmeister (viermal BDO, einmal PDC)
- Richie Burnett The Prince of Wales – BDO-Weltmeister 1995
- Andy Fordham The Viking – BDO-Weltmeister 2004
- Eric Bristow Crafty Cockney – fünffacher BDO-Weltmeister
- Bob Anderson The Limestone Cowboy – BDO-Weltmeister 1988
- Dennis Priestley The Menace - BDO-Weltmeister, PDC-Weltmeister
- John Walton John Boy – BDO-Weltmeister 2001
- Jocky Wilson – zweifacher BDO-Weltmeister
- Ted Hankey The Count – BDO-Weltmeister 2000, 2009
- Les Wallace McDanger − BDO-Weltmeister 1997
- Keith Deller Del Boy – BDO-Weltmeister 1983
- Tony David The Deadly Boomerang – BDO-Weltmeister 2002
- Jelle Klaasen The Matador – BDO-Weltmeister 2006
- Martin Adams Wolfie – BDO-Weltmeister 2007, 2010, 2011
- Simon Whitlock The Wizard – PDC-Vizeweltmeister 2010
- Mark Dudbridge The Flash
- Andy Hamilton The Hammer
- Colin Lloyd Jaws
- Chris Mason Mace the Ace
- Wayne Mardle Hawaii 501
- Peter Manley One Dart
- Kevin Painter The Artist
- Roland Scholten The Tripod
- Mervyn King The King
- Ronnie Baxter The Rocket
- James Wade The Machine
- Phill Nixon Nixey
- Tomas Seyler Shorty
- Kirk Shepherd Young Gun
- Mensur Suljovic The Gentle – mehrfacher Weltmeister (E-Dart), etliche weitere Titel
- Andreas Kröckel Andy – Deutscher Rekordnationalspieler
- Adrian Lewis Jackpot - PDC-Weltmeister 2011
- Mark Webster Webby - BDO-Weltmeister 2008
- Arno Merk - Vierter Deutscher bei der BDO-Weltmeisterschaft
- Gary Anderson The Flying Scotsman – PDC-Vizeweltmeister 2011
Bekannte Hersteller [Bearbeiten]
- Bull's Darts
- Darters Darts
- Harrows
- Nodor
- NSM-LÖWEN
- STRONG
- Target Darts
- Unicorn Darts - Offizieler Ausstatter PDC
- Winmau - Offizieler Ausstatter BDO
- ProDart
- LONGFIELD
ÜBER DARTS
Dartscheibe
Die Dartscheibe (engl. Dartboard) unterteilt sich in 20 Segmente mit der Wertigkeit 1 bis 20 und den Mittelpunkt Single Bull = 25 und Bull’s Eye = 50 Punkte. Die Felder verteilen sich (im Uhrzeigersinn, beginnend bei 12 Uhr) wie folgt um den Mittelpunkt:
20 - 1 - 18 - 4 - 13 - 6 - 10 - 15 - 2 - 17 - 3 - 19 - 7 - 16 - 8 - 11 - 14 - 9 - 12 - 5.
Diese Reihenfolge wurde 1896 vom englischen Zimmermann Brian Gamlin festgelegt und sollte wahrscheinlich zur Bestrafung von Ungenauigkeit dienen, weswegen neben zweistelligen Zahlen zumeist einstellige Zahlen liegen (zum Beispiel die 20 zwischen 1 und 5). Das Zentrum der Scheibe ist in zwei unterschiedliche Felder unterteilt. Der äußere Ring, das Bull (auch: Outer-Bull oder Single-Bull) zählt 25 Punkte. Der innere Kreis, das Bull's Eye (auch Inner-Bull oder Double-Bull), zählt 50 Punkte. Das Bull’s Eye darf in der Spielvariante Double-Out zum Beenden eines Legs (bzw. zu Spielbeginn mit Double-In) verwendet werden, denn es zählt als Doppel-Feld.
Der innere schmale Ring ist das Triple (im Englischen auch Treble). Trifft ein Pfeil in diesen Bereich, verdreifacht sich der Wert des Feldes. Der äußere schmale Ring (Double) verdoppelt die Punktzahl.
Der Spieler stellt sich hinter der Wurflinie (Oche) auf, um die Pfeile auf die Scheibe zu werfen.
Die Steeldartscheibe besteht aus Sisalfasern. Gelegentlich spricht man auch von Schweineborsten, meint aber damit die afrikanischen Sisal-Fasern und nicht etwa Schweinehaare. Billige Scheiben werden aus Kork oder Papier gefertigt.
Abmessungen [Bearbeiten]
Angaben des DEDSV (Deutsche Elektronik Dart Sportvereinigung e. V.)
- Die Höhe bis zum Mittelpunkt der Dartscheibe ist 1,73 m über dem Boden (1,72 m laut Angabe des DSAB – Deutscher Sportautomatenbund e.V.)
- Der Abstand der Wurflinie (Oche) bis zur Scheibe beträgt horizontal 2,37 m für Steel Darts und 2,44 m für Soft Darts.
- Die American Dart League gibt einen Abstandsbereich an: zwischen 7 Fuß 9 1/4 Inch (2,37 m) und 8 Fuß (2,44 m).
- Das Diagonalmaß (Abstand vom Bull direkt zum Oche) beträgt bei Steel Darts 2,934 m und bei Soft Darts 2,98 m (Angabe DSAB – Deutscher Sportautomatenbund e.V.).
- Seitlicher Abstand der Scheibenmitte zur Wand mindestens 0,90 m, zwischen zwei Scheiben mindestens 1,80 m
- Der Freiraum hinter der Abwurflinie soll 1,25 m betragen.
Abmessungen der Dartscheibe [Bearbeiten]
Nach der Sport- und Wettkampfordnung [4] des Deutschen Dartverbandes:
- Double- und Triple-Ring (Innenmaß) 8 mm
- Durchmesser des Bull’s Eye (Innenmaß) 12,7 mm
- Größe des gesamten Bull (Innenmaß) 31,8 mm
- Entfernung vom äußeren Draht des Doublerings zum Bull 170 mm
- Entfernung vom äußeren Draht des Triplerings zum Bull 107 mm
- Durchmesser des äußeren Rings des Doubledrahts 340 mm
Darts Unsere Darts sind STEELDARTS
- Aufbau eines Dartpfeils
Jeder Spieler hat drei Pfeile, Darts genannt. Darts bestehen aus einer Spitze, dem Barrel, dem Schaft (engl. Shaft) und einem Flight. Letzteres sind schmale Flügel oder auch Blättchen, die den Wurfpfeil auf Kurs halten. Man unterscheidet zwei Arten von Darts: Steel- und Soft-Darts.
- 1 Tip oder Point
Es gibt verschiedene Arten von Points, bestehend aus Kunststoff („Soft“) oder Stahl („Steel“). Man kann ebenfalls aufschraubbare Stahlspitzen für Softdarts erwerben, sogenannte "Conversion Points". Stahlspitzen sind in verschiedenen Längen und Ausführungen erhältlich. Steelpoints sollen in der Regel nicht gespitzt, sondern abgerundet sein. Dies verhindert eine all zu schnelle Abnutzung der Boards und die Darts hängen besser und stabiler im Board, was im Endeffekt wiederum für höhere Scores sorgen kann.
- 2 Barrel
Hier unterscheidet man zwischen „Brass“, „Tungsten“ und „Nickel“. Bei Tungsten Barrels wird der Wolfram-Anteil in Prozent angegeben, je höher die Prozentzahl, desto dünner kann der Barrel bei gleichem Gewicht hergestellt werden, was eine engere Gruppierung auf dem Board ermöglicht. Barrels sind in verschiedenen Formen und Gewichten erhältlich. Außerdem sind noch bewegliche Spitzen (Powerpoint, Hammerhead) erhältlich, welche Bouncer (Abpraller) vermindern sollen. Bewegliche Spitzen passen nur in dafür hergestellte Barrels, da sie ein besonders tief geschnittenes Gewinde erfordern. Neben den normalen Barrels gibt es außerdem die sogenannten M3 Barrels, bei denen die Gewinde außen liegen, dies erzeugt ein höheres Gewicht, der Barrel kann damit noch dünner gefertigt werden. Für M3 Barrels gibt es spezielle Shafts und Spitzen.
- 3 O-Ring
Der O-Ring ist ein kleiner Gummiring, der auf das Gewinde von Aluminium-Shafts aufgesetzt wird und verhindert dass sich die Shafts beim Spielen lösen und so die Stabilität des Darts verringern. Bei Nylon Shafts sind O-Ringe überflüssig da diese sich normalerweise nicht lösen. Anfangs stellten verschiedene Firmen eine Lösung her (Loctite), die das Lösen der Schäfte verhindern sollte, es handelte sich um eine Art Schraubensicherungsmittel. Dies ist aber komplett vom Markt verschwunden.
- 4 Shaft
Shafts existieren in vielen Variationen. Meist verbreitet sind Nylon-Shafts und Aluminium-Shafts. Wichtig bei der Zusammenstellung ist die Länge des Shaft, erhältlich sind Mini (Thumbnails), x-Short, short, medium und long. Ein längerer Shaft dient der besseren Stabilisierung der Flugbahn und verlagert den Schwerpunkt nach hinten. Wirft man Darts so, dass sie im Board leicht nach unten hängen, kann man die nachfolgenden Darts auf die erstgeworfenen "drauflegen".
- 5 Collar
Collars benutzt man nur mit Nylon-Shafts. Es gibt 3 verschiedene Arten, der Zweck ist allerdings immer der gleiche, Collars sollen das Ende des Nylon-Shafts zusammendrücken und somit den Flight fest mit dem Shaft verbinden. Der Collar verhindert ebenfalls die Beschädigung des Shaftes, wenn ein nachfolgender Dart hinten aufschlägt. Am besten geeignet sind die federnden Ringe, da diese den Shaft in jeder Situation wieder zur ursprünglichen Form zurück "moduliert", während feste Ringe nach einiger Zeit bersten oder komplett die Form verlieren.
- 6 Flight
Der letzte Bestandteil des Darts ist der Flight. Flights werden in erster Linie aus Polyester oder Nylon angeboten. Das Entscheidende beim Flight ist dessen Form. Standard-Flights werden von den meisten Spielern benutzt. Die Flächenangaben dienen nur der Orientierung, Flights mit der größeren Fläche haben nicht unbedingt mehr Auftrieb, dies liegt an der kurzen Strecke, die ein Dart zurückzulegen hat. Kite-Flights kommen den Standards näher als Slim-Flights, obwohl sie eine kleinere Fläche haben. Je fester oder dicker die Flights sind, umso besser wird seine Flugbahn. Der Dart gerät nicht so schnell ins trudeln und außerdem bieten solche Flights eine längere Lebensdauer. Am haltbarsten sind Stoff - Flights, diese sind jedoch nur mit Nylon Shafts zu empfehlen. Bei Aluminium-Shafts ist es sehr schwer, einen solchen Flight ohne Beschädigung zu montieren. Sobald ein Flight zu viele Knicke oder Risse und Kerben hat, sollte er ausgewechselt werden.
- 7 Protector
Der Protector wird auf das Ende des Flights aufgesetzt um diesen vor den nachfolgenden Darts zu schützen. Je näher man die Darts aufeinander wirft, umso öfter kommt es vor dass man den folgenden Dart auf den erstgeworfenen wirft und somit Flight und (bei Aluminium) Shaft ruiniert. Durch den Protector prallt der Dart ab und landet in der Regel trotzdem im Board, ohne größeren Schaden zu hinterlassen. Protectors werden in Alu und Nylon hergestellt. Zusätzlich bleibt der Flight schön gespreizt.
Jeder Spieler hat drei Pfeile, Darts genannt. Darts bestehen aus einer Spitze, dem Barrel, dem Schaft (engl. Shaft) und einem Flight. Letzteres sind schmale Flügel oder auch Blättchen, die den Wurfpfeil auf Kurs halten. Man unterscheidet zwei Arten von Darts: Steel- und Soft-Darts.
- Steeldarts
- Steeldarts haben eine Spitze aus Metall und regelgerecht eine Länge von bis zu 30,5 cm bei einem Gewicht von bis zu 50 g. Das Barrel besteht meist aus einer Nickel-Wolfram-Legierung, die ein hohes Gewicht bei einem schmalem Dartkörper ermöglicht. Damit ein Wurf gewertet wird, muss der Dart bis zum Ausrufen der Punktzahl im Dartboard stecken bleiben.
Beim Steeldarts braucht man einen Scorer (Schreiber), der die geworfenen Punkte auf einer Tafel vermerkt und den aktuellen Restscore errechnet. Der Spieler selbst sollte ebenfalls eine gewisse Routine im Rechnen mitbringen, so dass er immer genau weiß, was er als nächstes werfen muss, um das Spiel zum schnellst möglichen Ende zu bringen. Hierfür gibt es auch sogenannte Out-Charts, eine Liste verschiedener Scores und den Möglichkeiten, diese mit 2 oder 3 Darts auf 0 zu setzen. Beispiel: 120 Punkte Rest = T20 20 D20. Steeldarts Spiele beginnen mit 501 Punkten im Single, 701 oder gar 1001 im Team. Jedes Spiel muss mit einem Doppelfeld beendet werden.
- Softdarts
- Beim Automatendart, auch Electronic-Dart (E-Dart) genannt, haben die Darts eine Spitze aus Kunststoff, ihr Gewicht ist auf 18 g begrenzt - die Gesamtlänge darf hier 16,8 cm nicht überschreiten. Die Punkte des Wurfes zählen, sobald sie der Automat registriert hat.
Am meisten gespielt wird beim Automatendart 301 Double out und des Öfteren auch Cricket. Die meisten Automaten beherrschen eine Vielzahl von Spielen. Es gibt sogar welche die neben Triple-Feldern auch noch Vierfach-Felder haben. Letztere sind bei Ligaspielen nicht zugelassen.
Spielvarianten
301/501
Jeder Spieler hat 301 bzw. 501 Punkte. Die Spieler werfen abwechselnd ihre drei Pfeile auf die Scheibe. Die vom Spieler erreichten Punkte werden von den 301 bzw. 501 Punkten abgezogen. Wer zuerst genau null Punkte erreicht, hat gewonnen. Wirft ein Spieler in einer Runde mehr Punkte, als die ihm verbliebenen, um null Punkte zu erreichen, sind seine Würfe dieser Runde ungültig. Dieses nennt man die Bust-Regel (Überwerfen).
Zum Beenden muss der Punktestand immer genau auf Null reduziert werden. Es gibt mehrere Spielvarianten, um das Spiel zu beenden, von denen 'Double Out' die häufigste ist. Bei 'Master-' und 'Double-Out' gilt ein Wurf, der eine Punktezahl von einem Punkt als Rest übrig lässt, als überworfen und wird nicht gezählt.
Die Spielvarianten sind:
- Double Out: zum Beenden muss ein Double-Feld getroffen werden.
- Straight Out: zum Beenden darf ein beliebiges Feld getroffen werden.
- Master Out: wie 'Double Out', zusätzlich darf auch mit einem Wurf in ein 'Triple-Feld' beendet werden.
- Double In: wie 'Double Out', nur muss zusätzlich bei Beginn des Spiels ein beliebiges Double-Feld getroffen werden, erst ab dann zählen die geworfenen Punkte (inklusive des geworfenen Doubles).
Alle Spielvarianten können an vielen Automaten auch als 701 gespielt werden. Wenn bei Spielende der Unterlegene noch keine Restpunktzahl erreicht hat, von der aus er mit drei Darts das Spiel beenden könnte, spricht man gelegentlich auch von Schneider.
Von 301 und 501 gibt es Varianten mit anderen Punktzahlen wie 401, 601, 701, 801, 901 und 1001, die aber nicht so weit verbreitet sind.
Tactics / Cricket / Mickey Mouse [Bearbeiten]
Beim Tactics oder Cricket muss man die Zahlen von 20 bis 10 (regional wird gelegentlich bis 11 gespielt; beim E-Dart 20 bis 15), ein beliebiges Triple, ein beliebiges Double und Bull jeweils dreimal treffen, wobei für die Triples und Doubles nur die zählen, die geschrieben stehen, also 20 bis 10. Der Außenring des Bull (Single Bull) zählt einfach, das innere Feld (Bullseye) zweimal oder als Doppel. Hat man ein Feld bereits dreimal getroffen und trifft es erneut, so bekommt man die entsprechenden Punkte gutgeschrieben, vorausgesetzt der Gegenspieler hat diese Feld noch nicht dreimal getroffen. Es gewinnt derjenige, der als erster alle genannten Felder dreimal getroffen und am meisten Punkte hat.
Dreimal treffen bedeutet hier: dreimal Single oder einmal Single, einmal Double oder einmal Triple.
Beim Mickey Mouse (E-Dart) gelten die Zahlen von 20 bis 15 und Bull, die jeweils drei Mal getroffen werden müssen. Hierbei gibt es noch die Varianten Chance it (der Automat wählt zufällig die 6 Zahlen) und You Pick It (Spieler wählen die 6 Zahlen), die dann von allen Spielern getroffen werden müssen.
Cricket ist auch in Verbindung mit der Option Cut Throat spielbar. Dabei werden die Punkte, die man auf einer der zu treffenden Zahlen wirft, nachdem man diese vorher (oder – im Falle eines Doppel- oder Dreifachtreffers – auch mit diesem Wurf) bereits dreimal getroffen hat, nicht dem werfenden Spieler selbst zugeschrieben, sondern allen anderen Spielern, die das entsprechende Feld noch nicht dreimal getroffen haben. Dies hat zur Folge, dass nicht zwangsläufig derjenige Spieler gewinnt, der zuerst alle Zahlen und Bull je dreimal getroffen hat, sondern derjenige, der alle Zahlen und Bull je dreimal getroffen hat und die niedrigste Punktzahl besitz
Sonstiges:
Berühmte Dartspieler
Unser Vorbild: Phil Taylor The Power – 15-facher Weltmeister (zweimal BDO, 13 mal PDC; zuletzt am 3. Januar 2010 in London, damit der zweite Spieler, der einen Weltmeistertitel in 3 Dekaden erreichte)
- Trina Gulliver Golden Girl – neunfache BDO-Weltmeisterin (2001-2007, 2010, 2011)
- John Part Darth Maple – dreifacher Weltmeister (einmal BDO, zweimal PDC)
- John Lowe Old Stoneface – dreifacher BDO-Weltmeister, hat als erster Spieler in drei verschiedenen Dekaden einen WM-Titel erreicht
- Raymond van Barneveld Barney – fünffacher Weltmeister (viermal BDO, einmal PDC)
- Richie Burnett The Prince of Wales – BDO-Weltmeister 1995
- Andy Fordham The Viking – BDO-Weltmeister 2004
- Eric Bristow Crafty Cockney – fünffacher BDO-Weltmeister
- Bob Anderson The Limestone Cowboy – BDO-Weltmeister 1988
- Dennis Priestley The Menace - BDO-Weltmeister, PDC-Weltmeister
- John Walton John Boy – BDO-Weltmeister 2001
- Jocky Wilson – zweifacher BDO-Weltmeister
- Ted Hankey The Count – BDO-Weltmeister 2000, 2009
- Les Wallace McDanger − BDO-Weltmeister 1997
- Keith Deller Del Boy – BDO-Weltmeister 1983
- Tony David The Deadly Boomerang – BDO-Weltmeister 2002
- Jelle Klaasen The Matador – BDO-Weltmeister 2006
- Martin Adams Wolfie – BDO-Weltmeister 2007, 2010, 2011
- Simon Whitlock The Wizard – PDC-Vizeweltmeister 2010
- Mark Dudbridge The Flash
- Andy Hamilton The Hammer
- Colin Lloyd Jaws
- Chris Mason Mace the Ace
- Wayne Mardle Hawaii 501
- Peter Manley One Dart
- Kevin Painter The Artist
- Roland Scholten The Tripod
- Mervyn King The King
- Ronnie Baxter The Rocket
- James Wade The Machine
- Phill Nixon Nixey
- Tomas Seyler Shorty
- Kirk Shepherd Young Gun
- Mensur Suljovic The Gentle – mehrfacher Weltmeister (E-Dart), etliche weitere Titel
- Andreas Kröckel Andy – Deutscher Rekordnationalspieler
- Adrian Lewis Jackpot - PDC-Weltmeister 2011
- Mark Webster Webby - BDO-Weltmeister 2008
- Arno Merk - Vierter Deutscher bei der BDO-Weltmeisterschaft
- Gary Anderson The Flying Scotsman – PDC-Vizeweltmeister 2011
Bekannte Hersteller [Bearbeiten]
- Bull's Darts
- Darters Darts
- Harrows
- Nodor
- NSM-LÖWEN
- STRONG
- Target Darts
- Unicorn Darts - Offizieler Ausstatter PDC
- Winmau - Offizieler Ausstatter BDO
- ProDart
- LONGFIELD